Neuigkeiten und Informationen aus unserer Praxis!

Maternaler Tdap-Booster schützt das Neugeborene vor Keuchhusten

Werdende Mütter haben nun die Möglichkeit, sowohl sich selbst
als auch das ungeborene Kind mit dem Tdap-Impfstoff vor Diph-
therie, Tetanus und vor allem Keuchhusten zu schützen.

Die Impfstoffe Boostrix und Boostrix Polio erhielten vom Paul-Ehrlich-Institut
eine europaweite Zulassungserweiterung für den Einsatz im 3. Trimenon
der Schwangerschaft, basierend auf Sicherheitsdaten bei knapp 800
Schwangeren.

In Großbritannien wurden inzwischen Erfahrungen mit Tdap-Impf-
stoffen bei mehr als 20.000 Schwangeren gesammelt.
Eine Pertussis-Infektion kann gerade bei ungeschützten Säug-
lingen schwerwiegend oder tödlich verlaufen.

Quelle: Frauenarzt-Herausgeber Januar 2017

 

Liebe Patientinnen,
ich möchte mich bei Ihnen allen auch im Namen meines gesamten Teams herzlich für Ihr Vertrauen in meine Praxis bedanken.
Mein Team und ich schauen uns Ihre Bewertungen im Jameda-Profil an und werden versuchen, uns dank Ihrer Angaben weiter zu verbessern.
Ihnen allen ein gesundes zufriedenes neues Jahr!

Ihre Susanne Zimmermann-Picht und das gesamte Team.

Aus aktuellem Anlass: Schwangere sollten sich nach Fernreisen in Epidemiegebiete auf Zikavirus-Infektion testen lassen.

Schwangere, die von einem Aufenthalt in einem der Zikavirus-Epidemie-Gebiete zurückkehren, sollten sich auf das Virus testen lassen. In Deutschland wurden seit Einführung einer Meldepflicht im Mai 2016 bisher 17 Fälle von Zikavirus-Infektionen, darunter zehn Frauen, durch das Robert-Koch-Institut (RKI) erfasst (persönliche Mitteilung RKI, Stand 7.6.2016). Um im Falle einer Infektion während einer Schwangerschaft richtig zu handeln, hat die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) eine umfassende Stellungnahme zum Thema veröffentlicht.

„Damit geben wir eine wissenschaftlich fundierte Orientierungshilfe, einen Leitfaden zum ärztlichen Vorgehen bei Schwangeren nach einem Aufenthalt in einem Zikavirus-Epidemiegebiet“, erläutert Prof. Dr. med. Diethelm Wallwiener, Präsident der DGGG, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Tübingen. Ziel der Empfehlungen ist es, Zikavirus-Infektionen und deren mögliche Komplikationen, wie die sogenannte Mikrozephalie oder Hirnfehlbildungen beim Ungeborenen, möglichst frühzeitig zu erkennen (Quelle: Berufsverband der Frauenärzte e.V.).

Neue Studien beweisen: Folsäure-Ergänzung vor Schwangerschaft notwendig.

Ein Mangel an Folsäure ist in vielen Fällen die Ursache für Fehlbildungen wie zum Beispiel sogenannte Neuralrohrdefekte bei Babys. Obwohl dieser Zusammenhang schon lange bekannt ist, kommt es nach wie vor zu einer hohen Zahl solcher Missbildungen in Europa. Folsäure ist wichtig für die Teilung von Zellen und damit für die gesunde Entwicklung eines Kindes im Mutterleib.

Frauen sollten daher unbedingt vor und im ersten Drittel der Schwangerschaft Tabletten mit Folsäure einnehmen. Gerade zu Beginn einer Schwangerschaft ist der Bedarf an Folsäure besonders hoch. Schon in der zweiten bis dritten Schwangerschaftswoche entsteht in der Embryonalentwicklung das Neuralrohr. Aus dieser Struktur entwickelt sich das zentrale und periphere Nervensystem des Kindes. Nicht zuletzt deshalb ist es so bedeutend, dass eine Mutter schon zu diesem Zeitpunkt einen ausreichenden Folatstatus aufweist. Gynäkologen raten daher Frauen mit Kinderwunsch zu folsäurehaltigen Nahrungsergänzungsmitteln. (Quelle: Berufsverband der Frauenärzte e.V.).

Ergebnis einer neuen Langzeitstudie: Ballaststoffreiche Ernährung verringert Brustkrebs-Risiko.

Frauen sollten sich bereits in jungen Jahren mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen ernähren, um ihr Risiko für eine spätere Brustkrebserkrankung zu senken.

US-amerikanische Forscher haben Daten einer Langzeitstudie (Nurses‘ Health Study II (NHS II) ausgewertet und dabei den Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Ballaststoffen und dem Brustkrebsrisiko betrachtet. Während frühere Untersuchungen hierbei keinen eindeutigen Aussagen liefern konnten, lässt die aktuelle Untersuchung eine Assoziation erkennen.

In der Studie wurde von fast 44.300 Teilnehmerinnen das Ernährungsverhalten als Heranwachsende und als junge Erwachsene betrachtet. Die Informationen wurden mit Hilfe eines Fragebogens gesammelt, der alle vier Jahre ab dem High-School-Alter aktualisiert wurde. Im zweijährigen Rhythmus wurden die Studienteilnehmerinnen nach einer Brustkrebs-Diagnose befragt. Die Gruppe um die Ernährungswissenschaftlerin

Dr. Maryam S. Farvid von der Harvard Medical School in Boston kam zu dem Ergebnis, dass für Frauen, die als junge Erwachsene viel faserstoffhaltige Nahrungsmittel zu sich nahmen, im Vergleich zur Gruppe der Frauen mit der geringsten Ballaststoffaufnahme eine Reduktion des Brustkrebsrisikos um 19 Prozent aufwiesen (Quelle: Ärzte Zeitung).

Vorreiterrolle? New York führt kostenlose Tampons an Schulen.

Als erste Stadt in den USA führt New York kostenlose Tampons und Binden an Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen ein. Unterstützer dieser Maßnahme sind der Meinung, dass solche Hygieneartikel für Menschen mit einem geringen Einkommen eine finanzielle Last darstellen. Gering verdienende Frauen, deren Zugriff aus Artikel zur Menstruationshygiene eingeschränkt ist, seinen neben Risiken für die körperliche Gesundheit auch psychosozialem Stress ausgesetzt. „Etwas so grundlegendes wie Menstruation sollte nicht stigmatisiert werden. Diese Gesetze erkennen an, dass Produkte für die weibliche Hygiene eine Notwendigkeit sind, kein Luxus“, sagte Bürgermeister Bill de Blasio bei Unterzeichnung der entsprechenden Gesetze.

Laut einem Bericht des «Wall Street Journal» kostet das Programm nach seiner Einführung jährlich 2,4 Millionen Dollar anderen Bundesstaaten gibt es Bemühungen, die Steuer auf Hygieneartikel wie Binden und Tampons abzuschaffen (Quelle: dpa).

Neues Webportal: Hilfestellung für Krebsbetroffene via Videos.

Das interaktive Internetportal Psycho-Onkologie Online bietet Krebspatienten und Angehörigen einen innovativen Ansatz zur Erkennung von behandlungsbedürftigen psychischen Belastungen, welche die Diagnose „Krebs“ nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in ca. 30% der Fälle mit sich bringt.

In 15 Video-Tagebüchern werden Belastungen wie Angst, Depression, Erschöpfung (Fatigue), Probleme mit Sexualität und Partnerschaft sowie Demoralisierung als Langzeitfolge in verschiedenen Intensitäten und ohne Beschönigungen dargestellt. Das macht die Belastungsanzeichen so greifbar. Krebsbetroffene können ihre eigenen Gefühle und Symptome in den etwa 4 bis 5 Minuten langen Filmen wiederfinden und sich im Anschluss Handlungsmöglichkeiten von Experten via Video aufzeigen lassen. Darüber hinaus können Krebsbetroffene und Angehörige eine psycho-onkologische Erstberatung am Telefon, per Skype oder per Email nutzen. Krebskranke Eltern finden auf www.psycho-onkologie.net zudem Video-Tagebücher, welche die Belastungen von Kindern verschiedener Altersgruppen aufzeigen - ebenfalls mit unterstützenden Experten-Empfehlungen (Quelle: Berufsverband der Frauenärzte e.V.).

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